Für eine sozial gerechte Mobilitätswende

Mobilität ist eine Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe, doch in unserem aktuellen Verkehrssystem kommen Menschen, die kein Auto fahren können, nicht ausreichend flexibel voran. Das möchte ich ändern und mich einsetzen für eine Mobilität, die alle Menschen mitnimmt. Gleichzeitig sind im Verkehrssektor die Emissionen seit 1990 nicht gesunken. Wir haben eine Verantwortung, die kommenden Jahre deutlich voranzukommen, um unsere Klimaziele einzuhalten. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir ein klimaneutrales Verkehrssystem erreichen und dabei vor Allem mehr gute klimaneutrale Verkehrsangebote auf Schiene, Straße, Rad- und Fußweg bringen.

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2 comments

  1. Ich fahre sehr gerne Fahrrad, mein Arbeitsweg führt von Laboe über die alte Schwentinebrücke und die Werftstrasse nach Kiel rein.
    Gestern Abend: Dunkel, Glättegefahr wurde tatsächlich an der alten Schwentinebrücke Fahrradkontrolle durchgeführt. Da ich, um einen Sturz auf dem zeit vielen Jahren für Radfahrer*innen sehr schlecht zu befahrendem Kopfsteinpflaster Sturzgefahr drohte, bin ich auf dem Gehweg gefahren. Da dass verboten ist, darf ich nun eine Strafe in Höhe von 55,00 Euro zahlen. Völlig unverständlich, zu Zeiten der Mobilitätswende, dass bei dieser stark von Radfahrern frequentierten Stelle keine vernünftige Lösung gefunden wird, einen die nicht heißt: Hier dürfen keinen Autos fahren. Das verbessert nicht den Strassenbelag.
    Zusätzlich ist komplett unverständlich die Werftstrasse Richtung Schönberger Strasse für den Radverkehr verboten worden, dafür ist auf der anderen Straßenseite gesperrt 🙁 Zugegeben, dort soll der Weg verbessert werden, aber konnte dann nicht mit der Sperrung noch gewartet werden?
    Ich habe als Radfahrerin keinen Spaß, immer abzusteigen und Strecken zu schieben, weil die Fahrstrecken gefährlich oder gesperrt sind.
    Ich möchte Sie bitten, zeitnah von Seiten der Politik eine Lösung anzustoßen.

    1. Moin,

      Vielen Dank für ihre Nachricht.
      Ich kann ihren Unmut sehr gut verstehen. Vor allem wenn wenn die Lösungen so lange auf sich warten lassen. Die Situation dort ist ein Unding und muss schnell vor allem zum Vorteil für den Radverkehr verändert werden.
      Verkehrstechnisch sind Straßen mit Kopfsteinpflaster eine schwierige Sache, da es extrem teuer ist dieses herauszureißen und das teilweise wegen des Denkmalschutzes garnicht möglich ist. Das muss vor allem in Bezug auf eine sozial gerechte Mobilitätswende mitbedacht werden.

      Ich habe nächste Woche ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und werde in diesem die Situation persönlich ansprechen. Vor allem sollte im Gespräch die Frage geklärt werden, was den konkret für diesen Abschnitt geplant ist.

      Ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen.
      Eine schöne Wochen Ihnen.
      Nelly Waldeck